Desktop Virtualisierung

Desktop

Die Desktop Virtualisierung ist ein spezielles Verfahren, welches mehreren Benutzern ermöglicht, unabhängig voneinander sogenannte Anwendungssoftware auf einem anderen Computer zu nutzen. Diese Recheneinheit wird als Host bezeichnet. Innerhalb dieses Verfahrens wird den Nutzern – welche von anderen Computern agieren – ein gewisser Teil der Rechenleistung des Hosts zugeschrieben. Dadurch hat jeder die Möglichkeit, entsprechende Anwendungen auszuführen, welche die vom Host zugeschriebenen Leistungsdaten benötigen. Es werden alle Aspekte der Rechenleistung aufgeteilt. Das bedeutet, dass jeder Nutzer einen Anteil am Festplattenspeicher, am RAM sowie der Leistung des Prozessors hat. Die Desktop Virtualisierung hat einige Vorteile, allerdings bringt es auch negative Aspekte mit sich.

Das Prinzip und die Wirkung

Innerhalb des Verfahrens werden – wie der Name bereits aussagt – Desktop-Computer virtualisiert. Durch die Desktop Virtualisierung werden mehrere Betriebssysteminstanzen auf dem sogenannten Host konfiguriert. Der Host stellt den virtualisierten Desktop-Rechner dar. Jede Betriebssysteminstanz kann individuell eingerichtet werden, wodurch sie sich voneinander unterscheiden können. Diese Instanzen werden dann verschiedenen Anwendern zur Verfügung gestellt. Die Personen agieren dann innerhalb einer virtuellen Systemoberfläche, welche wie ein normaler Computer funktioniert. Jedes System der Desktop Virtualisierung kann nur von dem entsprechenden Nutzer genutzt werden und verfügt über eigene Ressourcen, die nur seiner Instanz zur Verfügung stehen. Die entsprechende Zuteilung der Hardwareleistung vom Host wird in der Regel durch einen Hypervisor durchgeführt. Dieser sorgt dafür, dass nur die entsprechende Instanz Zugriff auf jegliche Daten und Ressourcen hat, welche dieser zugeschrieben wurden. Dadurch wird Löschungen und anderen Systemproblemen vorgebeugt.

Der Vorteil der Desktop Virtualisierung ist, dass sich der Host an einem zentralen Ort befinden und verweilen kann. Die Optimierung der Ressourcen wird durch die gemeinsame Nutzung derselben Hardware erreicht. Doch selbstverständlich bringt auch die Desktop Virtualisierung einige Nachteile mit sich. Beispielsweise entstehen sie durch die mehrfachen Betriebssysteme, welche dauerhaft zur Verfügung gestellt werden. Damit einhergehend ist auch der dauerhafte Ressourcenbedarf. Ein weiterer Nachteil ist die Kommunikation über ein Netzwerk, welche benötigt wird, um die Systeme zu bedienen. Wenn das lokale Netzwerk also versagt, ist es den Anwendern nicht mehr möglich, auf die Systeminstanzen zuzugreifen.

 

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