Hardware Virtualisierung

Hardware

Die Hardware Virtualisierung beschreibt entweder das Virtualisieren eines gesamten Systems oder einzelne der entsprechenden Komponenten – wie die CPU. Dadurch ist die Hardware Virtualisierung sehr umfassend und besitzt zahlreiche untergeordnete Kategorien. Beispielsweise die Partitionierung und das Domaining. Auch die Prozessor- und Speichervirtualisierung zählt zur Hardware Virtualisierung. Darüber hinaus zählt auch die Systemvirtualisierung auf Hardwareebene zu dieser Gruppierung. Diese ist besser unter dem Namen Serverpartitionierung bekannt, jedoch sind beide Begriffe gebräuchlich. Somit ist es sehr schwer, eine einheitliche Definition für diesen Begriff zu nennen.

Die Untergruppen

Die Partitionierung beschreibt das Teilen einer gewöhnlichen, großen Ressource. Diese ist physisch nur einmal vorhanden, wird jedoch virtuell in mehrere kleinere Systeme geteilt. Oftmals wird diese Hardware Virtualisierung bei Festplatten oder der Netzbandbreite durchgeführt. Das zuerst Genannte wird häufig auch von vielen Computerbesitzern genutzt, ohne dass diese wissen, dass dies zur Hardware Virtualisierung zählt. Dieser Vorgang wird auch durch den Begriff “Zoning” beschrieben. Viele neuere Betriebssysteme haben bereits eine Software integriert, welche diese Form der Hardware Virtualisierung auch Laien ermöglich. Das Domaining wird in der Regel für HTTP-Server, innerhalb des Virtual Hostings, genutzt.

Die Speichervirtualisierung ist auch eine sehr begehrte Form der Hardware Virtualisierung, weil sie dafür sorgt, dass die Nutzer nicht mehr an physische Grenzen gebunden sind. Darüber hinaus ermöglicht diese Art der Hardware Virtualisierung, dass Systembetreuer es sehr viel leichter haben, den Speicher auf verschiedene Nutzer aufzuteilen. Für den Nutzer erscheint der Speicher als eine Einheit. In der Regel entstammt der virtuelle Speicher jedoch mehreren physischen Festplatten. Durch eine entsprechende Software wird jedoch dafür gesorgt, dass jegliche Anwendungen, welche den virtuellen Speicher nutzen, auch auf den physischen optimal aufgeteilt werden. Es kann somit also nicht zu Speicherproblemen führen, nur weil der eigentliche Speicher auf mehreren physischen Einheiten aufgeteilt ist. Der Nutzer bekommt in der Regel die zahlreichen Vorgänge, welche für die Nutzung des Speichers ablaufen, nicht mit.

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