Virtualisierung

Virtualisierung

Der Begriff der Virtualisierung ist sehr vielseitig und es existiert keine allumfassende Definition innerhalb des Fachgebiets der Informatik. Im Grunde genommen beschreibt der Begriff Virtualisierung den Betrieb von virtuellen Computern auf einem realen Rechner. Mithilfe dieser Technik ist es möglich, mehrere Software-Systeme auf einem Hardware-System zu betreiben. Diese Systeme können unterschiedliche Dienste erfüllen, eines der bekanntesten Beispiele sind mehrere Betriebssysteme, welche durch die Virtualisierung genutzt werden. Diese Technik kann beispielsweise für ein Hardware-System genutzt werden, welches über mehr Ressourcen verfügt, als benötigt werden. In diesem Fall ist es möglich, die überschüssigen Ressourcen für mehrere Systeme zu verwenden. Eine solche Virtualisierung ist sehr sinnvoll.

Die Vielseitigkeit der Virtualisierung

Wie bereits erwähnt, umfasst der Begriff der Virtualisierung sehr viele verschiedene Prozesse, doch meistens ist die Prozessor-Virtualisierung gemeint. Darüber hinaus gibt es jedoch noch zahlreiche andere Arten der Computerverwaltung, welche zu diesem Thematik zählen. Einige von ihnen werden genutzt, ohne dass die Nutzer wissen, dass das, was sie tun, als Virtualisierung zählt. Beispielsweise partitionieren viele Computerbesitzer ihre Festplatten, auch dieser Verwaltungsschritt zählt zum genannten Themenkomplex. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Netzwerk-Virtualisierung, wodurch das sogenannte VLAN entsteht. Innerhalb der Informatik wird der Begriff für das Installieren mehrerer Betriebssysteme auf einem Hardware-System verwendet. Jede dieser Einheiten wird als virtuelle Maschine bezeichnet. Diese verfügen nur über begrenzte Fähigkeiten, wodurch vor allem die Grafikleistung stark eingeschränkt wird. Dies äußert sich darin, dass die Wiedergabe von visuellen Medien und die Verwendung von 3-D-Software nur mit einer geringen Geschwindigkeit durchgeführt werden kann.

Beim Verwenden von virtuellen Maschinen fragen sich sehr viele Menschen, was an der gesamten Konstruktion das “virtuelle” ist. Gemeint ist hier ausschließlich die Hardware, welche jedem System zur Verfügung gestellt wird. Denn die einzelnen Betriebssysteme können nicht gleichzeitig auf dieselben Systemressourcen zugreifen. Durch den parallelen Betrieb der durch die Virtualisierung geschaffenen Betriebssysteme würde die gemeinsame Nutzung der Hardware, jedoch auf eine gleichzeitige Verwendung der Ressourcen führen. Allerdings sorgt die Software, welche zur Virtualisierung genutzt wird, dass ein entsprechendes Problem nicht entstehen kann. Diese Software, welche oftmals aus einem Hypervisor besteht, benötigt nur einen kleinen Teil der gesamten Rechenleistung, um die einzelnen Systeme überwachen zu können.

Die Überwachungssoftware sorgt dafür, dass jedem Software-System ein entsprechender Teil der Ressourcen zur Verfügung steht. Somit erhält jedes System einen Bruchteil der gesamten Hardware-Leistung. Dadurch ermöglicht die Virtualisierung  das Verwenden mehrerer Maschinen gleichzeitig. Es gibt sehr viele Gründe für einen entsprechenden Vorgang und die Nutzung mehrerer Betriebssysteme. Der Häufigste ist die Nutzung von verschiedenen Applikationen, welche aufgrund des Datenschutzes nicht zusammen auf einem System genutzt werden dürfen.

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